Dem Leben dienen, den Glauben feiern

Unsere elisabethinische Mitbewohnerin, Frau Regina Zechner, wird künftig als Kommunionspenderin im Krankenhaus das Team der Seelsorge unterstützen.

Frau Zechner (63) hat nach einigen Jahren als Stationsschwestern 30 Jahre als Diplomkrankenschwester auf der Intensivstation im LKH West gearbeitet, bis sie durch einen schweren Unfall aus ihrer beruflichen Tätigkeit, aber auch aus ihrem normalen Alltag gerissen wurde. Schon während ihrer Tätigkeit als Intensivschwester absolvierte Frau Zechner die Hospizausbildung und arbeitete in einer interdisziplinären Planungsgruppe zur Vorbereitung einer häuslichen Palliativbetreuung mit. Sie war mit großer Leidenschaft Krankenschwester, und den Beruf nach dem Unfall nicht mehr ausüben zu können war ein harter Schlag.

Als Frau Zechner vor vier Jahren eine Wohnung im Betreuten Wohnen der Elisabethinen bezog, hatte sie bereits im Hinterkopf, sich im Rahmen des Hospizdienstes auf der Palliativstation einzubringen. Doch Gott hatte andere Pläne. Auf die Frage, warum sie Kommunionspenderin wurde, antwortet Frau Zechner mit leisem Lächeln: „Ich wurde gefragt und habe JA gesagt…“ Sie erzählt, dass ihre eigene Mutter mit 96 Jahren bei ihr zuhause verstorben ist, getragen und begleitet vom örtlichen Pfarrer und von Ehrenamtlichen. Dort durfte Frau Zechner selbst erfahren, welch große Kraftquelle die Heilige Kommunion ist.

Wir danken Regina Zechner sehr für ihre Mitarbeit als Kommunionspenderin, aber auch für ihr Mitbeten und Mitfeiern mit unserer Gemeinschaft, und wir freuen uns, dass sie Teil unserer elisabethinischen Familie ist.

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