Eröffnung der Wanderausstellung „Darüber sprechen“

„Die Erzählungen der Menschen, die diese Zeit erleben mussten, erzeugen eine besondere Nähe.“ Mit diesen Worten unterstrich Professor Gerald Lamprecht die Bedeutung der Wanderausstellung „Darüber sprechen“. Der Leiter des Centrums für Jüdische Studien der Universität Graz und Verantwortliche für das erinnern.at-Netzwerk in der Steiermark betonte am 24. Oktober im Grazer Paulinum zudem die Aktualität von persönlicher und kollektiver Erinnerung und ihre Bedeutung für Menschlichkeit, Verantwortung und Demokratie. „Jedes Thema, das in der Ausstellung angesprochen wird, ist auch heute vorhanden, auch in Graz.“

 

Die Wanderausstellung beruht auf Erfahrungen von Zeitzeug/innen und verbindet ihre Erzählungen mit Videointerviews, die mittels QR-Code und Link etwa über Smartphone oder Tablet angesehen werden können. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von Klezmermusik der Band Tribidabo.

 

Von 8. – 16. November ist „Darüber sprechen“ bei den Elisabethinen zu sehen. Herzliche Einladung zur Gedenkfeier und zur Eröffnung am 8. November um 16.30uhr im Foyer unseres Krankenhauses.

 

Gezeigt wird die Wanderausstellung in Graz im Rahmen der Kooperationsreihe „Erinnern/Vergessen“ von Caritas Akademie und Elisabethinen. Die Ausstellung entstand auf Initiative des Vereins „erinnern.at – Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart“. Sie ist an folgenden Orten zu sehen:

24. – 31. Oktober: Paulinum, Caritas Steiermark, Grabenstraße 39

31. Oktober – 5. November: Megaphon-Café, Augarten & Paul@paradise, Zinzendorfgasse

5. – 8. November: Caritas HLW für Sozialmanagement, Grabenstraße 41

8. – 16. November 2018: Krankenhaus der Elisabethinen, Elisabethinergasse 14

 

Fotos: Caritas Akademie/Schebesch-Ruf

 

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