Franziskanische Wallfahrt: Wach sein – innen und außen

So lautete das Motto der diesjährigen franziskanischen Wallfahrt, die von Elisabethinen, Franziskanerinnen/Schulschwestern, Kreuzschwestern und Franziskanern für die Mitarbeiter ihrer Häuser, Freunde und Interessierte gestaltet wird und mittlerweile schon zur Tradition geworden ist. Über 130 Pilger machten sich – aufgrund des schlechten Wetters mehrheitlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Autos – auf den Weg nach Mariatrost. Als Schlechtwetterprogramm und Ersatz für den entgangenen Fußmarsch bot Pastoralassistent Franz Wallner eine ebenso interessante wie unterhaltende Kirchen- und Mesnereiführung.

Pater Josef Höller lud in seiner Predigt alle Anwesenden ein, dem Thema „das ja auch Schwerpunkt und Programm der Ordensgemeinschaften ist“, zu folgen, und zunächst „wach –nach innen“ für sich selbst zu werden, um dann in der Begegnung mit dem Außen, dem Nächsten, der Gesellschaft, der Welt, „dem zu begegnen, den meine Seele sucht.“ (aus dem Hohelied und Lesung zur Predigt)

Als Symbol dieser lebenslangen Suche und kleine Erinnerung erhielt jeder Pilger einen kleinen Kompass. Besonders erfrischend waren die vielen jungen Gesichter, die diese Pilgermesse mitgestalteten – die Firmgruppe unter der Leitung von Romana Foit /Elisabethinen mit dem Pilgerkreuz, das Juniorat der Franziskaner mit einer Gesangseinlage und junge Schwestern, die die Messe mitgestalteten.

Bei einer Agape, gemütlichem Beisammensein und guten Gesprächen klang die diesjährige Wallfahrt aus und sogar die Sonne war am Heimweg noch zu sehen.