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Palliative Care – Wege in die Zukunft

Begegnung, Wissenstransfer und Multiprofessionalität standen im Mittelpunkt des Symposiums „Palliative Care – Wege in die Zukunft“, zu dem das Institut für Pflegewissenschaft der Medizinischen Universität und die Elisabethinen am 16. Mai 2019 einluden. Im vollbesetzten Vortragssaal des Krankenhauses der Elisabethinen umriss die Wiener Soziologin Vera Gallistl mit ihrem Impulsreferat unter dem Leitwort „Bildung und Gesundheitskompetenz im Spiegel des demographischen Wandels“ den gesellschaftlichen Zukunftsrahmen für Ausbildung und Tätigkeit in Palliativ- und Hospizbetreuung.

Unter der Moderation von Stephanie Schebesch-Ruf, Caritas Akademie, diskutierten anschließend Sabine Janouschek, Geschäftsführerin des Hospizvereins Steiermark, Adelheid Schönthaler, Studiengangsleiterin für Advanced Nursing Practice an der IMC Fachhochschule Krems, Selma Oklopcic, Studierende am Institut für Pflegewissenschaft, und Walter Schaupp, Leiter des Instituts für Moraltheologie an der Universität Graz, mit dem engagierten Publikum über Fragen zu ethischen Implikationen, Aus- und Weiterbildung, politischen Rahmenbedingungen und ehrenamtlichem Engagement.

Im Anschluss daran stellten zahlreiche Studierende des Instituts ihre vielfältigen und profunden Abschlussarbeiten in Form von Posterpräsentationen in drei moderierten Kleingruppen vor. Die zeitgleich stattfindenden Diskursformate waren entsprechend der Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeiten in Fragen zu Personalität, Ethik und Spiritualität sowie Multiprofessionalität und Gesellschaftspolitik unterteilt.

Nach dem Mittagsgebet wurde das Symposium mit einer Reflexion über wichtige Zukunftsfragen aus den Kleingruppen und mit einer interdisziplinären Diskussion fortgesetzt, bei der die Mitwirkenden ihre persönlichen positiven wie bedrängenden Erfahrungen aus Palliativ- und Hospizbetreuung den Studierenden und den zahlreichen weiteren Gästen anvertrauten. Abgeschlossen wurde die Tagung mit der Prämierung des besten Posters. Daniela Stollmayer wurde dabei von der Jury für die Präsentation ihrer Bachelorarbeit zu „Pflege von Menschen in der letzten Lebensphase: Belastungen pflegender Angehöriger im häuslichen Setting“ ausgezeichnet.

Fotos: Elisabethinen

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