Logopädie

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Logopädie

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Herzlich Willkommen

Logopädinnen und Logopäden arbeiten in der Prävention, Beratung, Untersuchung, Diagnose, Therapie, Rehabilitation und wissenschaftliche Erforschung von Störungen und Behinderungen der Sprache, des Sprechens, der Atmung, der Stimme, der Mundfunktionen, des Schluckens, des Hörvermögens und der Wahrnehmung, die bei allen Altersgruppen auftreten können. Erforderlichenfalls liegt es in unserer Verantwortung, andere Berufsgruppen beizuziehen und interdisziplinär zusammenzuarbeiten.

Die Erhaltung, Verbesserung beziehungsweise Wiederherstellung menschlicher Kommunikation steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir wollen Begegnung unter Wahrung der Menschenwürde ermöglichen und die präventiven/therapeutischen Maßnahmen auf die Patienten und ihr soziales Umfeld abstimmen.
(vgl. logopädieaustria, 2017)

Implantierbare Hörhilfen

Für Schwerhörige und Gehörlose suchen die Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und die Logopädie für jeden Patienten/für jede Patientin die individuell beste Behandlung (z.B. ein Cochleaimplantat).

Schlucktraining

Durch gezieltes Training wird die Schluckfunktion der PatientInnen verbessert, was zu einer besseren Lebensqualität und mehr Teilhabe führt.

Erhaltung der Kommunikationsfähigkeit

Durch gezielte Interventionen bei Stimmstörungen sowie Sprach- und Sprechstörungen unterstützen wir die Patientinnen dabei, sich weiterhin verbal verständlich zu machen.

Alle Leistungen der Logopädie

Logopädische Interventionen finden bei folgenden Störungen statt:

Hörstörungen

Das Gehör hat für den Menschen verschiedenste Bedeutungen. Ohne wäre man schutzlos vielen Gefahren ausgesetzt, hätte Schwierigkeiten sich zu verständigen und zudem große Probleme mit dem Gleichgewicht und der räumlichen Orientierung. Hören ist die Voraussetzung, um Sprache entwickeln zu können. Die Logopädie im Krankenhaus der Elisabethinen bietet Diagnostik, Beratung und Therapie bei allen Formen von Hörstörungen.
Zur Untersuchung Ihres Hörvermögens nutzen wir unsere moderne Ausstattung.

Folgende Untersuchungen des Gehörs finden in der Logopädie statt:

  • Verhaltensaudiometrie
  • Reaktionsaudiometrie
  • Spielaudiometrie
  • Reintonaudiometrie
  • Sprachaudiometrie
  • Hörweitenmessung
  • Tympanometrie
  • Otoakustische Emissionen (Neugeborenenhörscreening)
  • BERA
  • Testung der auditiven Verarbeitung (AVS)

Schluckstörungen

Die Ursachen von Schluckstörungen sind vielfältig. Eine Schluckstörung (Dysphagie) tritt dann auf, wenn eine oder mehrere am Schluckakt beteiligte Strukturen in ihrer Funktion bzw. in ihrer Zusammenwirkung beeinträchtigt sind oder anatomische Abweichungen bestehen.
Somit gibt es organische (z. B. nach Tumorresektion) oder funktionelle (z. B. Muskelschwäche) aber auch neurologische und psychische Ursachen für eine Schluckstörung. Kennzeichen von Schluckstörungen sind Schwierigkeiten bei der Aufnahme und dem Transport von flüssiger, breiiger und fester Nahrung oder dem Abschlucken von Speichel.
Je nach Ausprägung der Störung kann es zu Folgeerscheinungen, wie beispielsweise Mangelernährung, Austrocknung oder einer Lungenentzündung aber auch zu sozialem Rückzug kommen.

Störungen der Mund- und Gesichtsfunktionen

Eine orofaziale Störung oder auch Muskelfunktionsstörung im Mund- und Gesichtsbereich liegt vor, wenn zu wenig oder zu viel Muskelkraft eingesetzt wird bzw. die Bewegungsabläufe der Muskulatur ungenügend koordiniert oder nicht entsprechend ausgeführt werden.
Oftmals äußert sie sich durch eine ständige Mundatmung.

Mögliche Folgeerscheinungen :

  • hypotone Körperhaltung
  • falsche Zungenruhelage
  • Zahn- bzw. Kieferfehlstellungen
  • Störung der Artikulation
  • Müdigkeit und Aufmerksamkeitsstörung
  • rezidivierende Infekte im HNO-Bereich

Eine konsequente logopädische Behandlung ist erforderlich, um diese Folgeerscheinungen zu verringern bzw. zu vermeiden.
Neben der Durchführung von funktionellen Übungen werden Patienten mit Paresen (Lähmungen) im Mund- und Gesichtsbereich auch nach anerkannten Konzepten behandelt.

Stimmstörungen

Eine Dysphonie oder Stimmstörung kann sich u.a. durch Heiserkeit, Rauhigkeit, Druckgefühl, Husten oder Räusperzwang, Stimmermüdung bis hin zur Stimmlosigkeit äußern.
Ursachen für eine Stimmstörung können sowohl Erkrankungen der Stimmorgane selbst, als auch verschiedene Allgemeinerkrankungen sowie seelische und psychische Belastungen oder Störungen sein, die dazu führen, dass das Zusammenspiel von Atmung, Stimme und Artikulation in eine Dysbalance gerät und damit gestört ist.

Sprach- und Sprechstörungen

Störungen der Sprache können sowohl während des Spracherwerbs in der frühen Kindheit als auch nach neurologischem Geschehen (z. B. Schlaganfall) auftreten.
Ziel ist es die Störung so früh als möglich zu erkennen und diese gezielt zu therapieren.

Artikulationsstörungen oder Aussprachestörungen bei Kindern sind entweder phonetisch oder phonologisch bedingt. Die phonetische Störung bedeutet eine falsche Bildung von Lauten. Die phonologische Störung bedeutet, dass Laute oder ganze Silben ausgelassen falsch eingesetzt werden, durch andere ersetzt oder ganze Lautverbindungen falsch gebildet werden.

Eine Artikulationsstörung kann auch nach einem neurologischen Geschehen auftreten. Dies nennt man dann Apraxie (betrifft die zeitliche und örtliche Koordination von Bewegungsabläufen beim Sprechen) oder Dysarthrie (Sprechbewegungen gelingen schwer, daher wird das Sprechen undeutlich, verwaschen, verlangsamt und / oder monoton).

Eine Lese-Rechtschreibstörung (LRS) ist eine Entwicklungsstörung, bei der das Lesen und / oder das Schreiben betroffen sind.

Leitung

Münch Heike (236)

Dr. Heike Münch, MSc

Leiterin der Logopädie
Foto-ausstaendig

Christina Leitinger, MSc

stv. Leiterin der Logopädie