Aus der Geschichte
Das Krankenhaus der Elisabethinen hat eine über 300jährige Geschichte. Schon seit der Gründung ist eine Apotheke, Krankenzimmer und ein Arztzimmer erwähnt. Ein Blick in die Geschichte zeigt Höhen und Tiefpunkte des Krankenhauses.
17. Jahrhundert...
Die Anfänge des Krankenhauses der Elisbabethinen in Graz gehen in das ausgehende 17. Jahrhundert zurück. Durch die Stiftung wohlhabender Bürger und vorallem Bürgerinnen war die Gründung möglich.
18. Jahrhundert...
Mit Hilfe großzügiger Spenden und Stiftungen konnte die Tätigkeit der Elisabethinen in Graz im 18. Jahrhundert immer mehr erstarken. Die Elisabethinen waren auch überaus beliebt bei der Bevölkerung.
19. Jahrhundert...
Erweiterung und Erneuerung des Spitals und Neubau der Kirche sind die wichtigsten Maßnahmen im 19. Jahrhundert. Ende des Jahrhunderts hatte das Haus bereits 94 Betten.
Bis 1939...
Als Lazarett diente das Krankenhaus der Elisabethinen im Ersten Weltkrieg. In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde eine Chirurgischen Abteilung errichtet.
1939 - 1945...
Bittere Jahre standen für die Elisabethinen in der NS-Zeit und in der Zeit des Zweiten Weltkrieges an: Vertreibung der Schwestern und Enteignung all ihrer Gebäude. Schließlich Zerstörung von Spital und Kloster.
1945 - 1975...
Nach dem Zweiten Weltkrieg werden Teile des schwer beschädigten Krankenhauses wieder eröffnet. Der Wiederaufbau beginnt mühsam.
Ab 1975...
Ab der Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts beginnt eine rege Neu- und Umbauphase. - Zu recht spricht man von der "dritte Entstehung" des Spitals.
Ab 2000 ...
Teilnahme am Pilotprojekt "Stationäre Palliativbetreuung" in den 90er Jahren, Errichtung der neuen Palliativstation bis 2004 und schließlich der Neubau der Intensivstation und der Schmerzstation ab 2010.