Klares "Nein" zur Sterbehilfe
Dr. Christian Lagger, Geschäftsführer der Krankenhaus der Elisabethinen GmbH, unterstreicht die Position gegen die aktive Sterbehilfe mit den Worten Kardinal Königs, dass Menschen an der Hand von anderen sterben sollen, aber niemals durch die Hand anderer.
Univ. Prof. Dr. Erwin Bernat (Juristische Fakultät der Universität Graz), Univ. Prof. Dr. Peter Kampits (Universität Wien, Vorsitzender des Wiener Beirates für Bio- und Medizinethik), Dr. Christian Lagger (Geschäftsführer der Krankenhaus der Elisabethinen GmbH Graz), Dr. Trautgundis Kaiba und Renate Schwarz vom Hospizverein und der Palliativmediziner Dr. Thomas Daniczek unter Moderation von Christine Brunnsteiner haben am 2.November 2011 in Judenburg zum Thema "Sterbehilfe pro und contra. Juristische, medizinisch-ethische, moralische und menschliche Aspekte" diskutiert.
Dr. Christian Lagger: "Ich bin für etwas , nämlich für Sterbebegleitung, dass Menschen in ihrer letzten Lebensphase nicht alleine sind, dass sie medizinisch, sozial, spirituell und auch sonst optimal betreut sind. Dafür bin ich. Aber ich bin gegen jede Form von aktiver Sterbehilfe wo sozusagen Menschen durch andere Menschen in den Tod geführt werden."
Dr. Lagger sprach aus der reichen Erfahrung des Krankenhauses der Elisabethinen im Umgang mit schwerkranken Menschen und Sterbenden die Bedeutung der Würde des Menschen auch in seinem Sterben. Das Krankenhaus der Elisabethinen hat 1997 als erstes Krankenhaus der Steiermark eine stationäre Palliativstation eingerichtet.
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