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Leiter:
Prim. Dr. Josef Neuhold
Tel.: 0316/70 63 - 1150
Fax: 0316/70 63 - 1620
e-mail: josef.neuhold@elisabethinen.at
Sekretariat:
Martina Klampfer
Tel.: 0316/70 63 – 3190
Fax: 0316/70 63 – 1620
e-mail: anaesthesie@elisabethinen.at

Die Anästhesie hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer hochqualifizierten Fachrichtung etabliert. Obwohl die Patienten immer älter werden und die Begleiterkrankungen dabei häufiger sind, kann das Risiko für den Einzelnen sehr gering gehalten werden. Das hat folgende Ursachen:

 | beste Qualität und Erfahrung bei den Ärzten sowie beim Pflegepersonal
|  | beste technische Überwachungsmöglichkeiten der Vitalparameter, Herzfrequenz, periphere Sauerstoffmessung, endexspiratorische CO2-Messung, kontinuierliche Blutdruckmessung, etc., außerdem stehen heutzutage Medikamente zur Verfügung, die eine große Sicherheit der Narkose gewährleisten. |
 Wir legen besonders Wert auf eine sehr schonende Narkoseführung und bei allen größeren Eingriffen wird zu der üblichen Intubationsnarkose auch ein regionalanästhesiologisches Verfahren angewendet wie das Legen eines Epiduralkatheters.
Bei der sogenannten Intubationsnarkose wird der Zugang zur Lunge des Patienten mittels eines über Mund oder Nase in die Luftröhre eingeführten Beatmungsschlauches (Tubus) hergestellt und meist mit einer künstlichen Beatmung maschinell oder von der Hand kombiniert.
Als Alternative zum Tubus kommt seit einigen Jahren auch die Kehlkopfmaske bei zahlreichen Eingriffen zum Einsatz, die nicht in die Luftröhre, sondern vor dem Kehlkopf in den Rachen eingelegt wird.
Beim Legen eines Epiduralkatheters wird ein dünner Katheter in den Epiduralraum eingebracht und gleichzeitig über diesen Katheter ein Lokalanästhetikum appliziert. Damit können gewisse Körperregionen je nach Lage des Katheters betäubt werden. Der Epiduralkatheter ist auch sehr wichtig für eine längerfristige Schmerzunterdrückung postoperativ, z.B. bei großen chirurgischen Eingriffen, weil über diesen Katheter kontinuierliche Medikamentenzufuhr mittels einer Motorspritze verabreicht werden kann und der Patient mehr oder weniger während dieser Phase schmerzfrei ist.
Uns ist auch bewusst, dass Narkosen nach wie vor Angst machen und dass diesbezüglich nach wie vor eine gewisse Unsicherheit unter den Patienten herrscht. Wir versuchen das mit persönlichem Einsatz zu beseitigen, indem jeder Patient präoperativ am Vortag vom Narkosearzt besucht wird und in der Regel ist es auch der Narkosearzt, der dann am nächsten Tag tatsächlich die Narkose durchführt. Es wird das Betäubungsverfahren besprochen sowie auch die Möglichkeiten der postoperativen Schmerztherapie und versucht, die Angst zu nehmen bzw. das Vertrauen des Patienten zu gewinnen. Der Narkosearzt informiert sich natürlich auch über alle vorangegangenen Operationen, über Begleiterkrankungen und diverse Befunde, Befundkonstellationen und auf all diesen Grundlagen entscheidet der Narkosearzt dann zusammen mit dem Patienten, welche Art der Narkose am nächsten Tag durchgeführt wird.
Wir legen vor allem auch großen Wert auf die postoperative Schmerzausschaltung. Dies geschieht entweder durch Verabreichung gewisser Schmerzmedikamente mittels Infusionen, in den meisten Fällen jedoch folgt die Schmerzausschaltung mittels einer PCA-Pumpe (Patienten-kontrollierte Analgesie). Mit dieser Pumpe kann sich der Patient selbst Schmerzmittel zuführen und er ist damit unabhängig von Arzt oder Schwester. Die Pumpe ist jedoch so eingestellt, dass die Gefahr einer Überdosierung ausgeschaltet ist. Weiters wird bei uns sehr häufig ein rückenmarksnaher Schmerzkatheter (Epiduralkatheter) gelegt. Präoperativ und postoperativ kann über diesen Katheter mittels Motorspritze kontinuierliche Medikamentenzufuhr erfolgen und es kommt dadurch zu einer kontinuierlichen Schmerzausschaltung der operierten Körperregion. Postoperativ kommt der Patient in den Aufwachraum, wo ein hochwertig ausgerüstetes Monitoring und geschultes Pflegepersonal zur Verfügung stehen. Erst wenn der Patient völlig wach ist, die Vitalparameter stabil sind und der Patient einigermaßen schmerzfrei ist, wird er auf die Normalstation verlegt.

Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
 Ärztliche Mitarbeiter Schmerztherapie Interdisziplinäre Intensivst.

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