OP- und Simulationszentrum

Dienste

OP- und Simulationszentrum

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Herzlich Willkommen

Das im Herbst 2015 neu eröffnete OP- und Simulationszentrum verfügt über vier hochmoderne, am letzten Stand der Medizintechnik ausgerüstete, OP-Säle und einen Eingriffsraum.

Für die prä- und postoperative Versorgung unserer Patient/Innen steht eine ebenso 2015 neu errichtete PACU (Peri-Anästhesie Care Unit) mit acht Betten zur Verfügung.

Jährlich finden in unserem Zentrum ca. 6.000 Operationen bzw. operative Eingriffe statt.

Ein OP-Saal ist insbesondere für Simulations-Trainings und Live-Übertragungen von Spezial-Operationen vorbereitet.

Modernste Ausstattung

Unser OP- und Simulationszentrum bietet medizinische Ausrüstung am letzten Stand der Technik.

Der Mensch im Mittelpunkt unseres Tuns

Wir nehmen unsere PatientInnen ganzheitlich wahr – von der Übernahme in der Patientenschleuse bis zum schmerzfreien Aufwachen in der PACU.

Simulation & PatientInnen-Sicherheit

Wir nehmen eine Vorreiterrolle im simulationsbasierten Lernen und der Prozessoptimierung in Österreich ein.

Schwerpunkte

Was Sie als Patient/In in unserem Zentrum erwartet

Wir bemühen uns, im Sinne unserer Patientinnen und Patienten höchstmögliche Sicherheit und eine angenehme, stressfreie Atmosphäre sicherstellen zu können.

Wie Piloten vor dem Start eines Flugzeuges, geht unser Team mit Ihnen vor dem Start der Operation eine Checkliste durch. So werden Sie beispielsweise mehrmals  nach Ihrem Namen gefragt um Verwechslungen zu vermeiden.

Sie können auch aktiv an Ihrer Sicherheit mitwirken! Halten Sie sich bitte an die Vorgaben aus dem Aufklärungsgespräch mit Operateur und Anästhesie-Facharzt (z.B. Nahrungs- und Flüssigkeitskarenz) und fragen Sie uns aktiv, wenn Sie etwas wissen möchten.

Nach der Operation werden Sie im Aufwachbereich PACU (Peri-Anästhesie Care Unit) wach werden. Erst wenn Sie schmerzfrei und wach sind, werden Sie in Ihr Patientenzimmer auf der behandelnden Station verlegt.

Das Team im OP- und Simulationszentrum

In unserem OP- und Simulationszentrum sind insgesamt ca. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berufsgruppen OP-Fachpflege, Anästhesie-Fachpflege sowie OP-Assistenz beschäftigt.

Unser erfahrenes und motiviertes Team betreut unsere Patientinnen und Patienten unmittelbar vor, während und nach der Operation im OP-Saal und Aufwachbereich. Regelmäßige Fortbildungen und Simulationstrainings sind für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso selbstverständlich wie ein hoher Qualitätsanspruch.

Hier finden Sie die aktuellen Job-Angebote im OP- und Simulationszentrum:

Job-Seite

Wir freuen uns auch über eine Initiativbewerbung an michael.weldi(at)elisabethinen.at

PACU (Peri-Anästhesie Care Unit)

Nach der Operation werden die Patientinnen und Patienten im Aufwachbereich PACU wach. Die Verlegung in das Patientenzimmer auf der behandelnden Station erfolgt erst, wenn die Patienten ausreichend wach und schmerzfrei sind.

Für Kinder und beeinträchtigte Personen besteht die Möglichkeit von einem Elternteil oder einer Vertrauensperson begleitet zu werden. Während der Operation werden Sie gebeten auf der Station zu warten. Das Pflegepersonal der Station informiert Sie, wenn Ihr Kind aus dem OP-Saal in den Aufwachbereich kommt und Sie wieder in den Bereich kommen können. So können unsere kleinsten Patienten im Beisein eines Elternteils aus der Narkose erwachen. 

Simulationsbasiertes Lernen und Patient/Innen-Sicherheit

Notfallsituationen oder gar Zwischenfälle sind in einem Krankenhaus zum Glück nicht Alltag – sie finden sehr selten statt. Umso sinnvoller ist es, sich mit dem Wissen um die extreme Wichtigkeit des Einflusses dieser menschlichen Faktoren auseinanderzusetzen.  Aspekte wie Teamwork, eine strukturierte Kommunikation, Situationsbewusstsein, Aufgabenmanagement und Entscheidungsfindung sind nämlich trainierbar. Durch realitätsnahe Simulationstrainings werden diese Aspekte begreifbar.

2015 wurde das OP-Zentrum generalsaniert. Seit dieser Totalüberholung trägt es den Titel „OP- und Simulationszentrum“. Durch diesen neuen Namen sollte der Stellenwert der Simulation in diesem Haus nochmals herausgestrichen werden. Ein OP-Saal in diesem Zentrum ist speziell für die Simulation vorbereitet und wurde mit mehreren Kameras und einer Tonanlage ausgestattet. Ebenso lassen sich die Signale der Narkosemaschine, von Überwachungsgeräten, aber auch Videosignale aus dem Laparoskopieturm aufzeichnen und in einen Vortragssaal übertragen. Auch die Simulation eines Stromausfalls oder eine Unterbrechung der Sauerstoffversorgung lassen sich in diesem speziellen OP-Saal trainieren. Im Vergleich zu den sonst üblichen Simulationszentren bieten diese Adaptierungen den Vorteil, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem gewohnten Arbeitsumfeld trainieren können, da dieser OP-Saal auch für Routine-Eingriffe genützt wird. Somit wird die „Übungs-Künstlichkeit“ weiter reduziert.

Die Simulationsanlage ist aber vollkommen mobil -  daher finden diese Trainings auch in anderen Risikobereichen, wie Endoskopie, Intensivstation, Radiologie oder Notaufnahme „in situ“ statt. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses der Elisabethinen in Graz sind diese Trainings nicht nur verpflichtend, diese hochkomplexen Simulationstrainings gehören mittlerweile auch zur Arbeitsroutine und werden sehr gerne besucht.

Diese Trainings eignen sich aber nicht nur für das Training von Notfällen oder Krisensituationen. Werden beispielsweise neue Arbeitsabläufe oder Techniken in einem komplexen Umfeld, wie dem OP-Zentrum eingeführt, können diese vorab mit dem Simulator auf ihre Sicherheit  hin überprüft und Prozessabläufe bei Bedarf optimiert werden.

In einer Zeit des stetigen Wandels verändert sich das Wissen im Gesundheitswesen rasant. Die Informationsweitergabe der aktuellsten wissenschaftlichen aber auch praktischen Erkenntnisse wird immer mehr zu einem „must have“ in der Fort- und Weiterbildung am Arbeitsplatz. Das Krankenhaus der Elisabethinen in Graz geht diesen Weg konsequent und innovativ. Simulation als wichtiger Bestandteil der Fortbildung am Arbeitsplatz ist in diesem Haus gelebte Realität

Kindergerechte Betreuung

Für Kinder ist eine Operation natürlich eine Ausnahmesituation. Unser Team hat eine hohe Erfahrung im Umgang mit Kindern aller Altersstufen. Wir bemühen uns, eine stress- und angstfreie Atmosphäre sicherzustellen.

Ein Elternteil kann das Kind bis zur Übergabe an das OP-Team begleiten. Um die Trennung von den Eltern zu erleichtern, erhalten unsere kleinen Patienten einen Teddybär, der sie während der Operation begleitet und dann auch nach Hause mitgenommen werden kann.

Wach werden unsere kleinen Patienten prinzipiell erst im Aufwachbereich, nach Möglichkeit im Beisein eines Elternteils.

Leitung

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Dr. Michael Weldi, MSc MBA

Bereichsleitung OP- und Simulationszentrum
Leitender OP-Koordinator
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Michaela Eisenberger

bereichsverantwortliche OP-DGKP
Akad. geprüfte Expertin für Pflege im OP; stellvertretende OP-Koordinatorin
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Peter Jeitler

bereichsverantwortlicher Anästhesie-DGKP
Akad. geprüfte Experte für Anästhesie-Pflege