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Altersbilder und Sorgestrukturen gemeinsam neu denken

Von 25.–27. September 2019 findet im Schloss Goldegg das 3. Interdisziplinäre Dialogforum unter dem Titel „Mensch und Endlichkeit – Altersbilder und Sorgestrukturen gemeinsam neu denken“ statt.

Heutige gesellschaftlich verbreitete Vorstellungen über Alter(n) und Pflege finden oft ihren Ausdruck in einer ambivalenten Bildersprache, die auf negative und defizitäre Zuschreibungen an den alten Menschen verweist. Alte und pflegebedürftige Menschen werden dabei in erster Linie unter dem Aspekt der ökonomischen Belastung betrachtet, da sie nicht dem gesellschaftlichen Ideal von Produktivität und Aktivität zu entsprechen scheinen.

Das 3. Interdisziplinäre Dialogforum „Mensch und Endlichkeit“ hinterfragt die Bedingungen und Auswirkungen gesellschaftlicher Alter(n)sbilder auf Sorgestrukturen. Es widmet sich der Frage nach dem „guten Leben“ im Alter, das ein Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Altersbildern, kulturellen Repräsentationen und Alters- und Sorge-Diskursen voraussetzt.
Dabei werden interdisziplinäre Perspektiven im Dialog von Theorie und Praxis beleuchtet, um der Herausforderung, für alle sorgebedürftigen Menschen in allen Lebensphasen gleichermaßen gut Sorge zu tragen, gerecht werden zu können. Ziel ist es, zukunftsfähige Bilder von Alter(n) und Sorgestrukturen zu reflektieren und das Thema der interdisziplinären Alter(n)s- und Sorgeforschung gemeinsam neu zu denken.

Anmeldung: Mag. Kristin Attems, kristin.attems@die-elisabethinen.at

Informationen unter www.netzwerk-lebensende.at und http://www.netzwerk-lebensende.at/images/Vorschau_Dialogforum_2019.pdf

Veranstalter:
Netzwerk Lebensende, elisabethinen graz gmbh gemeinsam mit dem Zentrum für Inter-Amerikanische Studien/Projekt „Who Cares?“ – Alter(n) und Pflege gemeinsam neu denken“ und dem Institut für Moraltheologie der Karl-Franzens-Universität Graz.

Der Tagungsband des letzten Jahres ist bereits im Nomos-Verlag erschienen.