Zum Welthospiztag am Sonntag, 9. Oktober bringen Domchor und Domorchester Graz Joseph Haydns Oratorium um 19Uhr im Grazer Dom zum Klingen

Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ stellt Würde und Leben des Menschen in allen seinen Dimensionen in den Mittelpunkt. Diese Kompassnadel leitet auch die Grazer Elisabethinen besonders in ihrem Herzensanliegen – der Palliativ- und Hospizbetreuung.

Als Benefiz-Konzert für die Hospizbetreuung der Elisabethinen gestalten daher der Grazer Domchor und das Grazer Domorchester unter der Leitung von Josef M. Doeller Haydns „Schöpfung“ am Sonntag, 9. Oktober um 19Uhr im Grazer Dom. Solist/innen sind Tetiana Miyus (Sopran), Mario Lerchenberger (Tenor) und Neven Crnic (Bass). Für den Eintritt in das Konzert bitten die Elisabethinen um eine freiwillige Spende. Die Anmeldung ist erbeten bis 3. Oktober unter: peter.rosegger@elisabethinen.at.

Sonntag, 9. Oktober ist zugleich Welthospiztag, an dem besonders auf Bedeutung und Profil der Hospizbetreuung aufmerksam gemacht wird. Die Elisabethinen wollen damit Menschen eine Heimat zu geben, um ihren letzten irdischen Weg in Würde und Sicherheit zu gehen. Seit Beginn sind die Elisabethinen für den Betrieb des VinziDorf-Hospizes auf Spenden angewiesen. Im April 2020 starteten sie deshalb ein neues Patenschaft-Programm: Für einen Tag ein Zuhause, einen vollen Magen, ein Lächeln schenken und Patin oder Pate werden: Das kann jeder! Im digitalen „Patenkalender“ unter https://paten.elisabethinen.at können Interessierte einen Tag auswählen – zum Beispiel einen Geburtstag – um für diesen Tag die Patenschaft für ein bis zu vier Hospizbetten zu übernehmen.

2017, also vor 5 Jahren, wurde ihr VinziDorf-Hospiz für Obdachlose eröffnet. Zuvor gab es keine vergleichbare Einrichtung. In zwei Hospizbetten werden Menschen, die am Rand unserer Gesellschaft stehen, empathisch und professionell betreut. Das VinziDorf-Hospiz ist für sie oft ein letztes Zuhause. Im Sinne der franziskanisch-elisabethinischen Spiritualität nehmen sie die Ordensschwestern und ihre Mitarbeiter/innen mit offenen Armen auf und begegnen ihnen auf Augenhöhe. Sie werden rund um die Uhr betreut und bekommen dieselbe qualitativ hochwertige Medizin und Pflege, die die Elisabethinen auch auf ihrer Palliativstation und im stationären Hospiz St. Elisabeth leisten.

Mit einer Patenschaft kann Familien geholfen werden, für die die tägliche Eigenleistung für ihre bedürftigen Angehörigen sonst nicht leistbar wäre. Der Beitrag für ein Hospizbett beträgt EUR 99,–. Die tatsächlichen Kosten für Pflege und Betreuung, Medikamente, Lebensmittel, Miete und vieles mehr übersteigen diesen Betrag bei weitem. Man kann allerdings auch einen beliebigen kleineren Betrag spenden, alle Spenden sind steuerlich absetzbar. Damit können die Elisabethinen ihren Bewohner/innen kleine Freuden erfüllen, wie beispielsweise ein Eis im Sommer, ein Gläschen Prosecco oder vielleicht auch eine Fußpflege.

Foto: Schiffer/Medienkiste