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Mit Grenzen umgehen: Zukunft der Pflege

Beim traditionellen Ethikimpuls im Krankenhaus der Elisabethinen diskutierten Christopher Drexler, Petra Prattes und Marianne Raiger über familiäre und institutionelle Pflege, die Attraktivierung der Gesundheitsberufe und das Verhältnis von Personalität und Ökonomie.

„Menschen zu ersetzen ist niemals möglich. Wir werden mehr Menschen brauchen“ unterstrich Landesrat Mag. Christopher Drexler in seiner Keynote in Hinblick auf die Balance von persönlicher Betreuung und technischer Assistenz. Pointiert betonte der steirische Landesrat für Kultur, Gesundheit, Pflege und Personal das Spannungsverhältnis von Zuwendung zum Menschen, ökonomischen Zwängen und technizistischen Formulierungen im Gesundheitswesen: „Sprachliche Ungetüme in der Pflege reden oft von dem, was nicht technisch sein darf, nämlich der Dienst am Menschen, das qualifizierte Kümmern um den Kranken.“  

Landesrat Mag. Christopher Drexler bei seiner Keynote

Im vollbesetzten Festsaal des Konvents der Elisabethinen diskutierten Mag.a Petra Prattes, Bereichsleiterin für Betreuung und Pflege der Caritas Steiermark, und Mag.a Marianne Raiger, steirische Landesvorsitzende des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes, mit Landesrat Drexler und mit dem engagierten Publikum über Berufsethos und Ausbildung der Gesundheitsberufe, Perspektiven und Herausforderungen von Trägervielfalt und Föderalismus sowie leistbare Rahmenbedingungen für eine Gesundheitslandschaft, die Patient/innen in ihrer Personalität und mit ihren Bedürfnissen wahrnimmt und fördert.

Der traditionelle Ethikimpuls unter dem Leitwort „Mit Grenzen umgehen“ findet einmal jährlich im Grazer Krankenhaus der Elisabethinen statt. Dieses interdisziplinäre Dialogformat widmet sich vor dem Hintergrund eines reflektierten franziskanisch-elisabethinischen Profils jeweils einem aktuellen und kontroversen gesellschaftspolitischen Thema in Hinblick auf das Gemeinwohl.

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