Skip to content

Gott gibt dich nicht auf

Von 21. bis 23. September 2018 feierten die Elisabethinen mit vielen Gästen ein Fest des Glaubens auf Kroatisch und Deutsch.

Die Kirche des Konvents der Elisabethinen in Graz wurde am Freitag, 21. September 2018, um 16 Uhr geöffnet und man konnte beobachten, wie Gott sein Volk zusammen rief.

Unter der Leitung von Pater Marko Glogovic, der das Seminar auf kroatischer Sprache abhielt, und mithilfe der Übersetzerin Valentina, konnten wir Gottes Wort lauschen. Das Lobpreisteam Ruah Adonai begleitete das gesamte Glaubensseminar musikalisch, ganz nach ihrem Vorbild König David, der den Herren ohne aufzuhören gelobt hat. So ist es besonders ein Wort das viele hungrige Teilnehmer vor das Allerheiligste in die Nachtanbetung bis 24 Uhr begleitete: „KADOSH“. Dieses kleine unscheinbare hebräische Wort kommt aus der Zeit des Altes Testaments und bedeutet „der Heilige“. Bezogen auf Jesaja 6,3: „Und einer rief dem anderen zu und sagte: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen. Erfüllt ist die ganze Erde von seiner Herrlichkeit“, machte uns hier Pater Marko auf etwas ganz Besonderes aufmerksam: „Gott ist anders als wie wir Menschen ihn uns vorstellen, in seinem Handeln und in seiner Heiligkeit – 3 mal anders – Heilig, heilig, heilig. So dürfen auch wir anders reagieren im Umgang mit unserem Nächsten, in Krisensituationen und im Alltag.

Am Samstag begrüßten uns die Elisabethinen mit einem Beitrag zur Entstehung des Konvents und den Berufungsgeschichten der einzelnen Schwestern. Die Predigt des zweiten Tages sprach über den barmherzigen Vater, den wir auch Papa nennen dürfen. Ein Gott der unbedingten Güte und Gnade. Seine Nähe ist nicht bedrohlich, er sucht die Verlorenen und ist bereit zur Vergebung. Radio Maria hat das Seminar an diesem Tag live begleitet

Am Sonntag, mit dem Gebet des Rosenkranzes und einer Betrachtung, der heiligen Messe auf kroatischer Sprache und der Weihe aller Beteiligten an die Muttergottes, fand das Glaubensseminar bei den Elisabethinen in Graz sein Ende. Das Fest hat eine unbeschreiblich große und ermutigende Freude in uns hinterlassen. Es ist so schön zu sehen, wie Menschen verschiedener Herkunft Gott loben und preisen und zu einem Leib werden.

Bericht: M. Balikic

Scroll To Top