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Zweites Elisabethinisches Schmerzsymposium

Multidisziplinäre Schmerztherapie

120 Teilnehmer/innen diskutierten beim Zweiten Elisabethinischen Schmerzsymposium über Perspektiven und Herausforderungen für eine multidisziplinäre Schmerztherapie.

Graz, 17. Oktober 2019. „Jeder Mensch ist einzigartig. Sein Lebensweg ist ebenso unverwechselbar wie seine Krankengeschichte“ so Mutter Bonaventura Holzmann, Generaloberin des Konvents und Geschäftsführerin des Krankenhauses der Elisabethinen, in ihrer Grußbotschaft. „Schmerzempfinden und Wege zur Linderung von chronischem Schmerz sind daher individuell verschieden und bedürfen einer darauf ausgerichteten qualitätsvollen Gesundheitslandschaft.“

Dr. Elisabeth Roth, Primaria der Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Schmerztherapie, eröffnete in ihrer Begrüßung den rund 120 Teilnehmer/innen im vollbesetzten Festsaal das vielfältige Panorama der Schmerztherapie bei den Elisabethinen. Die darauffolgenden Vorträge fokussierten sich auf aktuelle Perspektiven und Herausforderungen in der Schmerztherapie sowie auf damit verbundene multiprofessionelle Aspekte in Medizin, Rehabilitation, Therapie und Gesellschaft.

Die Tagung fand zum zweiten Mal im Kloster der Elisabethinen statt. Die Ordensschwestern kümmern sich seit 329 Jahren um Menschen am Rand der Gesellschaft. Seit mehr als 25 Jahren widmen sie sich der Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen und sind mittlerweile in der invasiven Schmerztherapie steiermarkweit Vorreiter. Die Behandlung von Schmerzpatient/innen erfolgt multidisziplinär mit den anderen Fachrichtungen im Haus, insbesondere mit Radiologie, Psychotherapie, Physiotherapie und Sozialarbeit. Zirka 5.000 Mal pro Jahr wird die Schmerzambulanz frequentiert, rund 800 Patientinnen und Patienten werden jährlich stationär und tagesklinisch versorgt.

Das Zweite Elisabethinische Schmerzsymposium wurde live auf Facebook übertragen und ist zeitlich unbegrenzt aufrufbar.

Fotos: Elisabethinen/Velchev